Zyklusachtsamkeit. Schon wieder eines dieser Neologismen, die es noch nicht in den Duden geschafft haben. Ob es wohl zum Jugendwort des Jahres gewählt wird? Wohl kaum. Doch was hat es nun mit Zyklusachtsamkeit auf sich und warum ist sie überhaupt so wichtig? Wenn ich von Zyklusachtsamkeit spreche, dann geht es mir dabei um den achtsamen Umgang mit dem weiblichen Menstruationszyklus.

Falls du eine gebärfähige Frau, (aber auch ein Transmann oder irgendwas dazwischen) bist, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass du einmal im Monat blutest. Und wahrscheinlich ist es genau das, was du unter dem Zyklus verstehst. Monatliche Blutungen, die mit Schmerzen, Stimmungsschwankungen und null Bock einhergehen. Lange Zeit dachte auch ich, dass das der Zyklus sei. Selbst die Existenz meines Eisprungs war mir komplett fremd. Kein Wunder! Immerhin habe ich 10 Jahre lang die Pille genommen und hatte somit lange Zeit gar keinen Eisprung. Und auch sonst keinen natürlichen Zyklus. Den haben Frauen, die hormonell verhüten, nämlich nicht. 

 

Nicht ohne meinen Zyklus!

 

So lebte ich also zehn meiner bisher insgesamt 18 gebärfähigen Jahre komplett ohne Zyklus und weitere sieben Jahre zwar mit natürlichem Zyklus, aber völlig unwissend darüber, was jeden Monat eigentlich alles in meinem Körper passiert. Nun ist auch das wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, wie ungerne Menschen im Allgemeinen über den weiblichen Zyklus und vor allem die Periode sprechen. Noch immer ist alles, was “da unten” so vor sich geht, mit sehr viel Scham und Sprachlosigkeit behaftet.

Doch der Menstruationszyklus ist ein essentieller Teil des Frauseins, um nicht zu sagen, einer der essentiellsten Teile der Menschheit. Trotzdem erwartet die Gesellschaft, dass sich zyklische Frauen dem linearen System unterwerfen und immer gleich “funktionieren”. Wenigen ist bewusst, dass uns damit die Verbundenheit zu unserer weiblichen Urkraft verwehrt wird. Welche Frau hatte nicht schon einmal das Gefühl, “nicht sie selbst” zu sein? Doch weißt du eigentlich, wer du wirklich bist? Oder weißt du nur, wer du für andere sein sollst?

 

Entdecke Zyklusachtsamkeit

 

Mit Zyklusachtsamkeit möchte ich dich dazu ermutigen, die Schätze deines individuellen Menstruationszyklus zu entdecken. Der Zyklus einer Frau ist ihr Kompass zu mehr Präsenz. Mehr Präsenz für ihren physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körper. Und mehr Präsenz für ihre Grenzen und Bedürfnisse.

Jeder Tag, jede Phase im Zyklus ist anders und zeichnet sich durch deine ganz individuellen Stärken und Schwächen aus. Je mehr du dich mit diesen Schwankungen auseinandersetzt, umso intensiver wirst du dich kennen lernen und im Einklang mit deinen unterschiedlichen Facetten leben können. 

 

Zyklusachtsamkeit ist dein persönlicher Weg zu Akzeptanz, Aktivismus, Selbstfürsorge, Selbstliebe.

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